SVW bleibt ungeschlagen

 

Beide Mannschaften ergattern einen Punkt beim FC Wallersdorf

 

Am vergangenen Sonntag reiste der SV Wendelskirchen zum Kreisligaabsteiger FC Wallersdorf. Bereits vor der Begegnung sah man sich in der Außenseiterrolle, was sich auch im ersten Durchgang deutlich bestätigen sollte. Denn dort agierte nur die Heimmannschaft und der SVW hatte des öfteren das Nachsehen. Man konnte sich glücklich schätzen, dass man Kapitän Stefan Rothlehner im Tor hatte, der eine Pausenführung mehrmals verhinderte.

 

Nach der Halbzeitansprache von Trainer Christopher Schöttl fand auch seine Equipe besser in die Partie und war nun die tonangebende Mannschaft. Folglich erzielte Sturmführer Lorenz Rothlehner aus einem Gewühl im Strafraum die 1:0 Führung (54. Spielminute). Allerdings musste man nur wenige Spielminute später den Ausgleich hinnehmen als ein Schuss aus der zweiten Reihe unhaltbar im Gehäuse von Rothlehner einschlug. Die Partei entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch bei dem der FCW das glücklichere Ende für sich zu haben schien, denn zehn Minuten vor Spielende gingen sie mit 2:1 in Front.

Doch der SVW steckte nicht auf und konnte sich erneut auf Torjäger Franz Haslbeck verlassen, der einen Traumpass von Markus Steinmeier über 50 Meter direkt aus vollem Lauf von der Strafraumkante zum viel umjubelten Ausgleich abschloss (85.).

Fußballabteilungsleiter Alex Schätz zeigte sich nach der Partie zufrieden: „In der ersten Halbzeit war das Glück auf unserer Seite, denn da hätten wir gut und gerne 0:3 hinten liegen können. Aber im zweiten Durchgang haben wir uns zurückgekämpft und waren unserem Kontrahenten ebenbürtig. Ich denke aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Unentschieden auch in Ordnung. Ein Kompliment will ich unserer Truppe aussprechen, die dem FCW eine Halbzeit auf Augenhöhe begegnete. Schön ist, dass man verletzte Spieler nicht als Ausrede anführt, sondern dass die Spieler, die die Chance bekommen, sich voll rein hauen. Enorm erfreut bin ich deswegen über den Charakter der Mannschaft, bei der Kampf und Wille egal bei welcher Formation immer vorhanden sind. Ziel muss aber sein, dass wir die Leistung aus dem zweiten Durchgang über 90 Minuten abrufen können.“

Auch die Reserve um Spielführer Christian Limbrunner zeigte eine ansprechende Leistung und war in ihrer Partie die spielerisch stärkere Elf. Somit ging man auch verdient durch Sturmtank Martin Wittmann in Führung, der einen schönen Spielzug mit einem platzierten Kopfball abschloss. Damit kann der Torjäger bereits fünf Saisontore auf seinem Konto nachweisen. Allerdings bemängelt Schätz, dass die Reserve es im Anschluss verpasste ihre Konter vernünftig zu Ende zu spielen. Dann hätte man sich auch für eine ordentliche Leistung belohnen können.

So musste man den für die Heimelf schmeichelhaften Ausgleich durch einen Sahnefreistoß hinnehmen.