SVW peilt Sieg an 

Nach torlosem Remis will Wendelskirchen nachlegen


Wendelskirchen (st) Der SV Wendelskirchen kam am Feiertag gegen Adlkofen nicht über ein torloses Remis hinaus „Schade, dass unsere Leistung nicht zu einem Sieg gereicht hat. Wir haben richtig gut gespielt, konnten uns aber vor dem Tor nicht belohnen“, fasst SVW-Sportchef Daniel Kadur zusammen. 
Aufgrund einiger Urlauber und Verletzter gab das Trainerduo aus Markus Steinmeier und Christoph Kammermeier einigen Jungspunden die Chance sich von Beginn an zu zeigen. Diese packten die Gelegenheit beim Schopfe und so war der SVW im Nachbarschaftsderby die spielbestimmende Mannschaft. Matthias Oberhauser zeigte Mitte des ersten Durchgangs viel Übersicht und bedient Kammermeier im Rückraum. Der Wendelskirchner Spielertrainer zog sofort ab, doch sein Schuss wurde geblockt. „Der hätte gepasst“, ärgert sich Kadur. Ebenfalls kam Michael Steinmeier ein paar Schritte zu spät und konnte eine Unsicherheit des Gästekeepers nicht nutzen. Dafür hatten die Rot-Schwarzen Glück als unmittelbar vor dem Seitenwechsel Adlkofen einen Freistoß an die Latte setzte. 
„Im zweiten Durchgang haben wir richtig gut gespielt. Leider wollte der Ball nicht ins Tor. Vielleicht lag es an der Unerfahrenheit der Spieler, die aber einen richtigen guten Job gemacht haben“, berichtet Kadur. Die wohl größte Möglichkeit hatte Lukas Waldinger, der von Steinmeier schön in Szene gesetzt wurde. Der ballsichere Mittelfeldakteure konnte jedoch das runde Leder nicht im Tor versenken. So blieb es beim torlosen Remis. 
Die Reserve musste sich mit 1:2 geschlagen geben. Dabei verlor man neben der Partie auch Robert Samberger, der mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste. Den Wendelskirchner Treffer erzielte Philipp Rothlehner. 
Am Sonntag gastiert nun der SVW bei Landshut-Berg. Die Hausherren stehen aktuell bei nur einem Punkt. „Für uns ist ein Sieg Pflicht. Die Teams sind in der Tabelle eng zusammen gerückt, daher wollen wir unsere Serie fortsetzen und uns weiter von den Abstiegsrängen absetzen“, so die Marschroute laut Kadur. 
Dabei kann man im SVW-Lager wieder auf Dominik Laubner. Ebenfalls ist mit einem Einsatz deszuletzt angeschlagenen Spielertrainers Steinmeier zu rechnen. Bei Lorenz Rothlehner wird das Abschlusstraining zeigen, ob es für ein Comeback reicht. Fehlen wird hingegen Markus Plötz, der im Urlaub weilt. 
Das Spiel der Reserve wurde auf Bitte von Landshut Berg auf den 10.10.2018 verlegt.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger