Eigengewächse Kammermeier und Steinmeier bilden neues Gespann 

 

Der SV Wendelskirchen geht mit einem neuen Trainergespann in die kommende Spielzeit. Der scheidende Cheftrainer Andreas Harlander wird dabei durch seinen derzeitigen Co-Trainer Markus Steinmeier und Christoph Kammermeier ersetzt.

 

Dabei waren die Wendelskirchner Verantwortlichen keineswegs unzufrieden mit dem engagierten Übungsleiter und hätten gerne weitergemacht. Doch Harlander teilte bereits in der Anfangsphase der laufenden Saison seine Entscheidung den Verantwortlichen mit. „Zum Wohle von Familie und Beruf werde ich das Traineramt vorübergehend ruhen lassen. Zukünftige Engagements will ich aber sicherlich nicht ausschließen“, führt Andreas Harlander seine Entscheidung aus. „Andi hat hervorragende Arbeit bei uns geleistet und man sieht seine Handschrift deutlich. Aktuell liegen wir im Soll und hoffen nun, dass er sich mit dem erneuten Klassenerhalt verabschieden kann“, erzählt SVW-Sportchef Daniel Kadur.

 

Harlander hat seit der laufenden Spielzeit Markus Steinmeier als spielenden Co-Trainer an seiner Seite. Nach Auskunft von Kadur arbeitet das Tandem ausgezeichnet zusammen, daher freut man sich, dass Steinmeier bereits früh seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben hat.

 

Der Wendelskirchner Führungszirkel um Kadur entschloss sich in die anstehende Saison mit einem gleichberechtigten Duo zu gehen. Aus dem Kandidatenkreis kristallisierte sich schnell mit Christoph Kammermeier ein weiteres Eigengewächs heraus. Der Offensivspieler schloss sich vor der Saison dem Bezirksligisten TSV Vilsbiburg an und wird nun zu seinem Heimatverein zurückkehren. Steinmeier und Kammermeier haben bereits als Jugendtrainer erfolgreich zusammengearbeitet, was ein ausschlaggebender Grund für Kadur war: „Die beiden sind für uns eine stimmige Lösung. Sie haben bereits zusammen im Jugendbereich gute Arbeit an der Seitenlinie geleistet. Die im Sommer nachrückenden Jugendspieler hatten sie dort unter ihren Fittichen. Somit können wir unseren Weg fortsetzen unsere Nachwuchskicker bei den Herren einzubauen.“

 

In Wendelskirchen hat man bereits gute Erfahrungen mit Trainer aus den eigenen Reihen gemacht, denn Markus Plötz kehrte einst in jungen Jahren vom FC Dingolfing zurück und führte als Trainernovize das Team in die Kreisklasse. Auf eine ähnlich Erfolgsstory hofft man nun auch beim Duo Steinmeier/ Kammermeier. „Wir glauben an die Fähigkeiten der beiden als Trainer und wollen ihnen die Möglichkeit geben sich bei ihrem Heimatverein zu beweisen. Dabei wollen wir sie von Seiten der Vereinsführung bestmöglich unterstützen“, lässt Kadur wissen.

 

Dabei will der SV Wendelskirchen als längstes Ligamitglied auch in der kommenden Spielzeit in der Kreisklasse an den Start gehen. Ein Trainingslager und fünf Testspiele sollen die Rot-Schwarzen hierzu in Form bringen. „Noch ist meine Aufgabe hier in Wendelskirchen nicht zu Ende und wir arbeiten derzeitig hart daran, das Ziel Klassenerhalt zum 50-jährigen Gründungsfest frühzeitig sicherzustellen“, damit gibt Andreas Harlander die Marschrichtung für die nächsten Wochen vor.

         Andreas Harlander will sich mit dem erneuten Klassenerhalt aus Wendelskirchen verabschieden (Foto: Paul Hofer)